EVERYBODY IS WATCHING YOU

Ausstellung in der ORF-Funkhausgalerie Steiermark, 2014
Die Ausstellung stand unter dem Motto:
„EVERYBODY IS WATCHING YOU“
bestehend aus 6 Objekten „vernetzte Erdteile und
10 Bildobjekten „vernetzter Mensch“

Der Titel meiner Werke bezieht sich auf die weltweite
Überwachung – Abhörung
ermöglicht durch VERNETZUNG und GLOBALISIERUNG.

Dabei sind Vernetzung und Globalisierung positiv (z.B. Funkverbindung, Verkabelung großer Datenmengen) wie auch negativ (z.B. Verlust von kultureller Eigenständigkeit durch Vereinheitlichung) zu sehen.
Die Basis dieses Objekts besteht aus einer Metallplatte, die mit Röntgenbildgrafiken farblich gestaltet ist.
Das für dieses Projekt gewählte Strukturengebilde aus Edelstahlschrott steht für die elektrische bzw. elektronische Vernetzung.
Auf den Röntgenbildern werden die nicht abbildbaren Körperregionen durch grafische Strukturen ergänzt.
Das Strukturengebilde wie auch die Röntgenbilder stellen ein künstliches Netzwerk dar. Die Vernetzung der Nerven und Blutgefäße, des Blutkreislaufs wird wie auch die elektronische Vernetzung (z.B. Telefon, Fernsehen, Funkverbindung etc.) grafisch dargestellt als Edelstahlstruktur und als grafische Acrylstruktur.

Dabei stehen Mensch und Technik im Zusammenhang.
Der Mensch indirekt durch das Röntgenbild –
die Technik durch die Metallkomposition.
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HÜLLEN-MENSCHEN

-  aus gehärteten Kleidern –

in unserer Zeit der weitgehenden Vernetzung entsteht eine Wechselwirkung zwischen Nähe und Ferne.
Die ab 1989 entstandenen entrahmten Bildplastiken werden wieder  e i n g e r a h m t.
Sie scheinen begrenzt und rücken so in die Nähe – 
Der skulpturale Charakter wird hervorgehoben.
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MODELLE: BRUNNEN-OBJEKTE

„SYMPHONIE“
Entwurf für ein Großobjekt
nicht ausgeführt, 
Chrom-Nickelstahl, Coftenstahl
Ausmaß: 65 x 60 x 60 cm 
Vergrößerungsfaktor: 10 - 50 

Durch die spiralförmige Bewegung werden im Betrachter immer wieder neue Sehanstöße erweckt.
Die Spannungselemente liegen vor allem in der Verbindung der rotierenden explosiv beweglichen und der die Rohre verbindenden Form aus Cortenstahl. Die Gegensätze wie vertikales Anstreben der Chrom-Nickelstahl-Rohre und des verbindenden Bogens, wie das metallisch glänzende und das rostfarbene Element werden zu einer Einheit zusammengeführt.

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ZWEI MAL DREI

Modell für ein Großobjekt
nicht ausgeführt

Ausmaß: 36 x 20 x 18 em
VergröBerung: Faktor 10 - 50

Das Modell ist konzepiert für ein Brunnen-Objekt bestehend aus einer horizontalen und zwei vertikalen blaugetönten Glasplatten
(Variante Maromorplatten) mit 3 Chrom-Nickelstahl-Rohren.

Das Objekt verändert seinen Charakter durch die spiegelnde Oberfläche und die Transparenz des Materials. Der horizontale Teil läßt die statischen Elemante in ihrer Körperhaftigkeit leicht und vom Boden abgehoben erscheinen.
Durch die Edelstahlrohre ergießt sich das Wasser in Fontänen. In der Funktion des Brunnens kommt die Gegensätzlichkeit - Statik,Bewegung, Transparenz, Licht und Schatten voll zum Tragen.

ZWEI MAL DREI hat seine Gültigkeit sowohl als Brunnen als auch als eigenständiges keiner Funktion zugeordnetes Objekt.

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KLANGPYRAMIDE

Modell für ein Großobjekt
nicht ausgeführt

Ausmaß: 40 x 55 x 30 em
Vergrößerung: Faktor 10 - 50

Modell ist konzepiert für ein (Brunnen) - Objekt bestehend aus zwei pyramidenförmigen getönten Glaskörpern (Variante Marmorblöcken) und 8 Chrom-Nickelstahl Rohren.
Die Klangpyramide hat ihre Gültigkeit sowohl als Brunnen als auch als eigenständige keiner Funktion zugeordneten PIastik.

Die Metallrohre in ihrer Leichtigkeit stehen im Kontrast zu den statischen Pyramiden. Sie geben den Eindruck von ständigen Auf - und Abwogen von Höhen und Tiefen, deren Fluss der Bewegung und
Rhythmik einen Anklang an musikalische Töne spürbar macht. Die verschiedenen Höhen der Chrom-Nickelstahl - Rohre drücken die Tonhöhen aus, die für Harmonie und Dissonanzen stehen;  sie weisen ins Unendliche.

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BLITZE

Modell für ein Großprojekt
nicht ausgeführt

Ausmaß: 33 x 18 x 18 cm
Vergrößerung: Faktor 10 – 50

Das Modell ist konzepiert für ein (Brunnen) – Objekt bestehend aus zwei Dreiecken, durch das ein rostfreies Edelstahlrohr geführt wird.
(Variante statt Edelstahlrohr ein Glasrohr durch das farbiges Wasser fließt). 

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MARIONETTEN DER ZEIT I, II, III, IV

2008, Objekt,  Mischtechnik mit Kleidern,
je 200 x 80 x 10 cm

Der Mensch dahinter
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ZU VIEL IST MORD

2012, Metall, gehärtete Kleider,
260 x 60 x 60 cm

Der Titel beinhaltet die globale Aussage, dass ein „zu viel“ an Wünschen, Verlangen, Handlungen und Taten verheerende Folgen verursachen kann, die schlussendlich in Vernichtung enden  =  Mord

Die Kleider symbolisieren die Menschen –
Die 5 drehbaren Kleiderobjekte stehen für die
Entscheidungsfreiheit der Menschen -
In den Innenseiten der Boxen: zu Skulpturen geformte
Kleider (Kleiderskulpturen) weisen auf das
Unbewusste im Menschen hin -
Die weißen „Hände“ zielen auf den Begriff:
„ZU VIEL IST MORD“
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LEBENSSPIRALE

Objekt: 2000, Spanplatten,Eisengeflecht, Plexiglas,
                  Acryl auf Röntgenbildern,
                  400 x 250 x 200 cm

Lebensspirale ist Leben, das die Materie durchdringt.
Auf der „Lebensspirale DNA“ sind grafisch gestaltete Röntgenbilder in den Farben rot und blau angebracht – sie symbolisieren das Leben. 
Die Lebensspirale als Doppelhelix, als Mikrokosmos und kleinste Einheit eines Lebewesens durchbricht die Wände, die leblose Materie, den Makrokosmos.
Die Spiralform steht in ihrer Leichtigkeit im Kontrast zu der statischen Form des architektonischen Grundobjekts. Die Spannungselemente liegen vor allem in der Verbindung der leicht beweglich wirkenden transparenten Spiralform und der Körperhaftigkeit der Grundelemente – sie werden zu einer Einheit zusammengefasst und bilden eine Symbiose.

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MODE IM SPINNENNETZ

Diktat der Mode – Mode als Diktat

Bildobjekt als Diptychon – Metallgrafik, Metallplatten, Schweißdraht, gehärtete Kleider, Acryl, 260 x 160 x 15 cm

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BILDPLASTIKEN

sie sind eine Verknüpfung von zweidimensionalen Flächen mit
skulpturalen Elementen.

Das Bild wird  e n t r a h m t, die entrahmte Leinwand wird
s k u l p t u r a l  gestaltet.
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ICH WILL RAUS

Dieses Objekt ist die thematische und formale Weiterführung der in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten, nämlich das Einbeziehen von getragenen Kleidern als Bildträger. Diese sind Sinnbild für Menschen, die durch Stacheldraht festgehalten werden. Thematisch weist das Objekt auf die Problematik unserer unmittelbaren Umgebung und Zeit hin - ein Ausgeschlossensein  verschärft durch Stacheldraht. 

Als Nebeneffekt zur künstlerischen Aussage: Das Kleider-Objekt ist aus gebrauchten zum Wegwerfen bestimmten Material gearbeitet.  Als Bildträger reduziert es somit ein "Zuviel" an Material. Der Recycling-Gedanke wird hervorgehoben. Es stellt somit indirekt den Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft dar und spricht somit einen sozialpolitischen Aspekt an. 

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